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  32-Strich-Rose, 1698 Wenn Sie den Mauszeiger auf eine Abbildung legen,
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Woher der Name «kompassrosen»?

Kompassrosen hiessen seit etwa 1300 die in den Portolan- und Plattkarten eingedruckten Richtungsrosen mit 360-Grad- oder 32-Strich-Einteilung.

Sie dienten den Seefahrern des zuende gehenden Mittelalters und der beginnenden Neuzeit für die Kursfindung. Ausgehend von einer zentralen, gross gedruckten Kompassrose waren diese Karten mit einem systematischen Liniennetz und zahlreichen Nebenrosen bedeckt. Ein Meilenmassstab und der an Bord neu eingeführte Kompass halfen, die Entfernung zu den wichtigsten Zielorten zu errechnen. In den romanischen Seefahrtsgebieten wurden sie »Windrosen« genannt, weil dort die Bezeichnungen für die Himmelsrichtungen mit den vorherrschenden Windrichtungen identisch waren: z. B. Tramontana (N), Greco (NE), Levante (E), Scirocco (SE), Ostro (S), Libecco (SW), Ponente (W), Maestro (NW). Nach der Erfindung der Zylinderprojektion für winkelgetreue Seekarten durch Gerhard Mercator (1512–1594) verschwanden die oft kunstvoll gestalteten Kompassrosen nach und nach vom Kartenbild, sie waren für die Navigation nicht mehr notwendig.

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Die Leserinnen und Leser finden hier Geschichten und Berichte von historische Begebenheiten und von Taten berühmter und berüchtigter Seefahrer, von grossen Entdeckungen und von allmählich aus dem Nebel der Unwissenheit hervortretenden
 
 
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Methoden und InstrumenteImmer mehr Menschen benützen das Internet zum Lesen, die digitalisierte Information wird immer häufiger zum ausgleichenden Gegenpol gegen die Dominanz der Druckmedien. Noch vor kurzem galten Publizistik und Literatur im Netz als Totgeburten, doch trotz aller negativer Prognosen findet die "materielos dargebotene Literatur" immer häufiger ihre Anhänger und Leser. Es sind durchaus nicht nur junge Menschen, die im Internet surfen; immer mehr "ältere Semester" entdecken die Faszination des neuen Mediums und seinen Nutzen. Das ist nicht verwunderlich, denn ist die ursprüngliche Scheu vor dem Computer erst einmal überwunden, finden sich auch ältere Menschen schnell damit zurecht. Die kurze Geschichte, auf die das Internet zurückblickt, zeigt bereits, dass sich ausgerechnet in diesem hektisch-chaotisch-nervösen Medium genau so treue Leser finden wie in den Buchläden. Und es werden immer mehr.

Wahrnehmen und Erzählen bleiben immer an die Sprache gebunden; Schrift und Lesekultur transportieren auch in digitaler Form die ungebundene Fantasie. Nicht umsonst sind alle namhaften Tageszeitungen auch im Internet vertreten. Beide mediale Welten sind psychisch und physisch vernetzt. Lesen - ob im gedruckten Medium oder auf dem Bildschirm - war schon immer interaktiv und projektierte seit jeher multimediale Bilder in den Gehirnen - bei jedem Leser andere! Natürlich werden literarische Homepages das Buch, die Zeitung oder die Zeitschrift nicht verdrängen, aber das, was Sie hier lesen können, ist gratis!

 

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